Maikaefer's Weblog


Fahhrad-Parken auf Japanisch
September 16, 2009, 11:16 pm
Filed under: Japan - wir kommen...

fahrraeder-in-japan_5kleinFahrradfahren in Tokio? Ja, das geht. Mit dem Fahrrad nach Jiyugaoka fahren zum Einkaufen, Café-Trinken und Bummeln ist eine nette Sache. Die Kan-Pachidori überqueren und immer entlang der Bahnschiene kommt man automatisch beim Bahnhofsvorplatz heraus. Bevor man sich auch in das Gewühl stürzt ist es allerdings schlauer, eine der kleinen Straßen vor den Bahnschienen rechts abzubiegen und für das Fahrrad einen ruhigen Abstellplatz im Zentrum zu suchen. Freies Parken ist am TokyuStore möglich, einem kleinem zweistöckigen Kaufhaus (nach japanischer Zählweise allerdings dreistöckig, da das Erdgeschoss hier als „first floor“ bezeichnet wird) mit einem gut sortiertem Supermarkt in der Eingangsebene. Wer das Gewirr von Fahrrädern nicht bevorzugt, das es u.U. erschwert das eigene Rad später wieder schnell und ohne andere dabei umzuschmeissen herauszuziehen, dem bieten sich an der Bahnschiene nach Fukato-Tamagawa (Tokyu Oimachi Line, das ist die unten fahrende Bahn) ganz übersichtliche Fahrrad-Parkboxen. Hier stehen zwei futuristisch wirkende Kästen im Space-Design als Eingang zu einer unterirdischen Fahrradtiefgarage mit insgesamt 288 Stellplätzen. Die beiden Tafeln vor dem Zaun bieten (auch ohne Kanji-Kenntnisse) einen Eindruck von der Funktionsweise dieses Parkhauses. Japanische Roboterliebe macht es möglich, dass auf 8 Stockwerken in der Tiefe die Räder vollautomatisch abgestellt werden. Zu finden ist dieser Fahrrad-Parkplatz am westlichen Ende der breiten Flaniermeile von Jiyugaoka, die mit Pflanzkübeln, Sitzgelegenheiten und vielen westlichen Läden einen symphatischen Eindruck vermittelt und bei vielen Äusländern sehr beliebt ist. Ein Tipp: Links an den spacigen Fahrradboxen vorbeigehen und das kleine Ladenviertel ansehen lohnt sich. Hier gibt es mehrere kleine Geschäfte mit anspruchsvollem Nippes, Haushaltsgegenständen, einen Deli-Laden, der einige bezahlbare Leckereien vorrätig hat (wie z.B. die in Deutschland beliebte Bionade, Balsamico-Essig, amerikanische Barbeque-Sauce zu einem günstigen Preis, Schokolade, Bier u.v.m.). Überhaupt lohnt es sich in Jiyugaoka die Straßen, Winkel, und kleinen Durchgänge allesamt abzulaufen und einfach in verschiedene Geschäfte hineinzuschauen, denn nicht immer lässt ein erster Blick in eine Gasse hinein vermuten, was alles darin steckt und oft befinden sich die netten Geschäfte und Cafés im zweiten Stock.

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