Maikaefer's Weblog


Japanische U-Bahn

Manga-Mädel in der Bahn

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Der Beweis, dass doch nicht alle Japaner in der Bahn einschlafen!

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Sport auf dem Bahnsteig, so wie hier (und dazu noch in schicken Gummistiefeln)… Golfschlägerschwingende Japaner begegnen uns täglich beim Spazierengehen, an Bushaltestellen wirbeln sie mit ihrem imaginären Tennisschläger herum (ein Wunder, dass sie dabei keinen ernsthaft verletzen), am Fluss üben sie Stehjogging…

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Dieser aussergewöhnliche Japaner, ganz rechts im Bild, hat uns amüsiert mit einer ungewöhnlichen Kombination von Fliege, Birkenstock und bunten Stricksocken.

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Einfach einschlafen – eine typisch japanische Kunst der Bahnfahrenden…

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Täglich wird der Bahnhofsvorplatz und auch der Bereich vor dem Rondeel in Denenchofu vom Reinigungsteam gesäubert. Fegen ist eine Lieblingsdisziplin hier in Japan. Dabei werden kleine Plastikbesen verwendet oder oft auch Reisigbesen, die wie ein Relikt aus dem Mittelalter aussehen…
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***Witz von einer meiner Mitlernenden im Japanisch-Seminar:
„Stellt euch vor, ich habe neulich ein Auto gesehen, in dem saßen VIER Japaner – und ALLE waren wach!“***
… so etwas ist eine echte Rarität!
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Sie schlafen…
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… und schlafen….
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… und wieder schlafen sie hemmungslos ein…
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Montag morgen um 7:55 Uhr auf dem Bahnsteig: Gegenüber hält ein ziemlich voller Zug, der sich in Richtung Shibuya aufmacht. Glücklicherweise fahre ich heute in die Gegenrichtung und der Zug ist fast leer!
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Japanische Mc-Donald’s-Kinder in der U-Bahn. Auch das gibt es! Ab und an begegnen einem ziemlich in die breite gegangene Japaner, wenn es auch zahlenmässig gemessen an der Riesenmenge von Millionen von Japanern sehr wenig sind.
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Schlafende Japaner in der U-Bahn sieht man immer. Selten allerdings dann so gut in Form und dabei so vornehm gerade sitzend wie diese beiden. Oft knickt der Kopf des Schlafenden auf den Sitznachbarn ab, sacken die Personen in sich zusammen. (Schaut mal in der Spiegelung der Fensterscheibe- da sieht man die wegknickenden Köpfe zweier Japaner…)
Neulich haben wir eine kleine, sehr kleine japanische Oma beobachtet, die aus ihrer mitsichführenden Tüten- und Taschensammlung eine kleine Plastiktüte, ordentlich mehrfach zugeknotet, herausholte. Sie benötigte sehr lange, um die vielen Knoten in ihrer winzigen Plastiktuete zu lösen – solange, dass sie dabei mehrfach eingeschlafen ist. Sechs Stationen weiter endlich hatte sie drei in die Tüte eingewickelte kleine braune Pillen (wahrscheinlich welche von den vielen Aminosäure-Pillen, die ständig im Fernsehen beworben werden) herausgefriemelt und anschließend heruntergeschluckt. Ja, das sind wahre Highlights des täglichen Bhnfahrens ;o)
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Geschätzte Breite dieser japanischen Frau: keine 30 cm von der linken bis zur rechten Schulter! Damit passt sie ideal in ein typisches japanisches Wohnhaus. Wir haben erst vor ein paar Tagen eines gesehen, dass mit 1,50 m breite (auf 3 Stockwerken) genau die selben Maße wie das (seitlich) aussenvorgebaute Treppenhaus aufwies!
Da bekommt die Diskussion in Europa um Magermodels eine ganz neue Dimension…
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Handy-Gebammle der ganz besonderen Art: diese japanische Lady scheint es etwas übertrieben zu haben mit den Baumel-Figuren an ihrem Handy…
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Elmo an der Herrentasche…
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Fuzzies in der U-Bahn
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Lieblingsbeschäftigung in der Bahn: Handy rausholen und… was auch immer machen…
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…oder Lesen. In einer nicht einmal halbvollen Bahn holte ein Anzugträger seine Unterlagen aus der Tasche, die Arme und Hände artig vor den Körper gepresst, um ja seitlich nicht zu viel Platz in Anspruch zu nehmen, und las seine Papier im DIN A4-Format so dicht vor den Körper haltend, als wäre die Bahn rappelvoll. Übrigens etwas, das wir immer noch falsch machen: die Tasche, Handtasche, Einkaufstasche etc. wird VOR dem Körper getragen und beim Hinsetzen nicht etwa neben sich auf dem Sitz abgestellt, nein, immer schön den Platz zum Sitzen frei lassen…
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müde Gestalten nicken einfach ein und betten den Kopf beim Sitznachbarn…
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besseres Bild (die Handykamera ist ungemein praktisch, da es gar nicht auffällt, wenn man Schnappschüsse tätigt – allerdings ist die Bildqualität mit der Spiegelreflexkamera nicht vergleichbar…
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Knie in der U-Bahn
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In Hyoshi steigt man 85 Treppenstufen herunter in das Tiefe Ungemach der kawasakischen U-Bahnstation, um anschließend noch einmal mit der Rolltreppe hinab ans Gleis zu fahren. Neulich, auf dem Weg zum Sprachunterricht, komme ich von der Tokyo Toyoko-Line – aus dem Bahngebäude heraus, über den kleinen Platz vor dem Toky Store und links hinab in Richtung „Green Line“ – und tapere die Stufen hinunter. Es herrscht eine ungewohnte Stille und weit und breit ist kein anderes Lebewesen zu sehen. Erst kurz vor der ersten Rolltreppe begegnen mir einige Menschen auf dem Weg zur Bahn. Für einen Moment lang dachte ich bereits, irgend etwas verpasst zu haben, eine Warnung, Sperrung etc.. Es schien sich lediglich um eine sehr seltene Flaute in der Bahnbeförderung zu halten, es war nichts ungewöhnliches zu registrieren…
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2 Kommentare so far
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faszinierend, wie die meisten Bahnfahrer die platzsparende Sitztechnik beherrschen, indem die Arme komplett vor dem Körper gepresst werden… auch bei verhätnismäßig leerer Bahn immer wieder zu beobachten

Kommentar von maikaefer

[…] Japanische U-Bahn […]

Pingback von Japaner und der mangelnde Schlaf « Maikaefer’s Weblog




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