Maikaefer's Weblog


Japanische Wäscheleine…

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Was auch immer das ist… Algen? Ich habe nicht gefragt, da mir das erst beim Betrachten am Computer auffiel, das hier gar keine Wäsche an der Leine hängt.

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Mittelalter lässt grüßen

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Es ist mal wieder Zeit für ein paar Wäscheleinen-updates:


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…diese schönen Balkone habe ich in Tszukui, nahe Bahnhof Nakamchidai, von einer Fußgängerbrücke aus gesehen…
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Das hatten wir bisher noch nicht gesehen: Eine Wäscheleine im Taxi! Wirklich jeden Morgen, Mittag, Abend (egal, eigentlich fast immer) sieht man die Taxifahrer mit ihren weissen Handschuhen und einem Putzlappen um ihr Taxi schleichen und wischen. Auch, wenn es augenscheinlich gar keinen Dreck zum Wegwischen gibt…
Bisher ist uns einmal, in Kamakura, eine Taxifahrerin aufgefallen. Ansonsten gibt es nur männliche Fahrer dieser irgendwie altertümlich aussehenden Transportfahrzeuge mit ihrem eckigen Chassis – die es in alle erdenklichen Farben gibt – mit ihren weissen Rüschengardinen und den passenen weissen Kopfstützenbezügen. Der Wackeldackel (ein passendes Acceccoires, das den Gesamteindruck dieser schrulligen Taxikutschen prima ergänzen würde) ist anscheinend in Japan noch nicht so weit verbreitet, auch wenn der „German Dachshound“ [ausgesprochen hört sich das in etwa an wie: dackxxxxshand] sich hier großer Beliebtheit erfreut…

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Die etwas andere Wäscheleine: Wischtücher im Taxi aufgehängt, alles – inklusive Putzmittel und Ersatzhandschuhe – hat der ordentliche japanische Taxifahrer in seinem Vehikel verstaut.

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Kaum ist der Wirbelsturm vorbeigezogen, hängt auch wieder die Wäsche auf den Balkonen.

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Balkone dienen nur als Wäschetrockner (und natürlich als Ort zum Abstellen für die Klimaanlage). Jeder noch so kleinste Balkon hat mindestens ein Trockengestell mit überdimensional großen Wäscheklammern, oftmals auch dicke Stangen quer entlang der Balkondecke der oberen Mietwohnung. Diese Stangen sehen irgendwie absonderlich aus, eher wie Rettungsstangen, vielleicht wird ihre urprüngliche Funktion durch das Wäscheaufhängen einfach missbraucht…

Also, Urlaub auf ‚Balkonien‘ ist hier unbekannt. Gesehen haben wir dort – neben Unmengen von zu trocknender Wäsche – bisher nur Fahrräder, Pflanzenkübel, Schränke, Kaninchenställe… Weil die Balkone hier sehr, sehr klein sind, gibt es noch nicht einmal bei IKEA ein Garten- oder Draußensortiment. Das will schon was heißen! Einige Balkone haben noch nicht einmal eine Tür, sondern sind nur über ein Fenster zu erreichen!  Während eines Besuches in einer teuren und schicken Wohnanlage in Minami-Aoyama haben wir dieses Prinzip erstmalig erläutert bekommen. So konnte das junge deutsche Pärchen nur mühsam durch das Fenster kletternd ihr Frühstück auf dem Balkon (übrigens mit toller Aussicht) genießen und auch das Wäscheaufhängen wurde leicht erschwert aufgrund der fehlenden Tür. So what.

Japanische Wohnungen sind, so hören wir, zu klein für einen Wäschetrockner. Eine Mutter von der DSTY erzählt mir, das japanische Mütter bei Schulveranstaltungen oft keinen Kuchen backen könnten, da sich in ihren Wohnungen kein Backofen befinde!

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Ausnahme - grüner Hinterhof und ein Muß: Wäsche auf der Leine!

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Kollektiver Wäschetag?


3 Kommentare so far
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