Maikaefer's Weblog


Japanische Werbung

Selbstgebastelte Werbung im Land der Technik


Irgendwie drollig, die Mentalität dieses Inselvölkchens. Sie bauen den höchsten Fernsehturm der Welt, wollen ganz oben in der Wirtschaft mitmischen, begeistern sich für die neueste Technik in allen unnötigen Bereichen, legen so viel Wert auf Ästhetik in ihrer O-Bentobox und dann das: Immer wieder sieht man selbstgebastelte, mit viel Hingabe geklebte Werbebotschaften, die Aussehen, als ob sie aus einem Zeitalter stammten, als Steve Jobs noch in den Windeln steckte.

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Wieder mal ein Hingucker: Werbung in der Ginza-Station

Keine Ahnung was das darstellen soll, es fällt aber definitiv auf. Sicherlich kennt diese Figur jedes japanische Kind nur wir Gaijins bekommen mal wieder nichts mit… so what. Es gefällt mir trotzdem und die Säulen tief unter den Gleisen der Bahnstrecke in Ginza sind — wieder einmal — ein guter Werbeträger.

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Japanisches Bier — ein Wintermärchen

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Ach du Schreck!

Wieder einmal ein Beispiel japanischer Werbung der gruseligsten Art. Was soll uns das sagen, dass die Werbebotschaft mit großen Ohren und gelber Plastikkappe als Haarersatz vermittelt wird? Diese Frage kann wahrscheinlich keiner beantworten. Schlimmer noch, die meinen es ernst!

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Ähhh, Ohhh, Ehhh (!)
Japanische Bierwerbung aus der Yamanote Line
… dachte ich zunächst. Eventuell doch eher Werbung für gebügelte Hemden oder die neueste Trendfrisur?
Erst nach längerer Betrachtung fiel der Groschen: „Twinkle“ – Pferderennen!
Also, liebe Japaner aus der Bahn: Immer schön zum Pferderennen pilgern, da gibt es reichlich Bier und für das allseits beliebte „Ähhh? Ohhh! Ehhh?“ habt ihr dann auch noch genügend Gelegenheit.
Damit sei bewiesen: Werbung bildet. Ohne ein einziges Wort zu verstehen, habe ich die Japanische Seele wieder einmal tief durchschaut.

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Werbung mit dem Wow-Effekt

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Japanische Heinzelmänner – Diensteistung auf allen Ebenen
Eine ordentliche japanische Hausfrau reinigt natürlich nicht selbst ihr Haus, geschweige denn dass sie selbst bügelt, die Fenster putzt, den Garten in Ordnung hält, nein. Alle, die es sich leisten können, greifen auf ein Heer von Dienstleistern zurück, dass die Häuser der Oberschicht wie ein Geschwader von Heinzelmännern in Schuss hält. Gärtner, Reinigungsdienst, Putztruppen – sie alle kommen angefahren in winzig kleinen Lieferwagen, auch „Playmobil-Autos“ genannt. Dann fallen sie im Pulk (mindestens zu dritt, besser noch mehr) über ihre Arbeit her. Warum trotz dieser fast täglich in den Straßen zu sehenden Heinzelmänner erschreckend viele Fenster mit jahrealtem Grauschleier, Gardinen vor Dreck strotzend und Unkraut in den Himmel schießend zu sehen sind, ist uns neulich klar geworden: Eine Anfrage unserer deutschen Nachbarn bei der Hausvermietungsagentur nach einer Fensterreinigung hat ergeben, dass sich die Kosten auf über 1,000 Euro (!!!) für ein Haus und 1x Scheibenputzen belaufen würden. Da klettern wir lieber selber auf die Leiter, schmeißen den Gartenschlauch an oder lassen das eine oder andere Fenster eben so…

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Walfleisch auf den Tisch!
Was für den Tierschutz-liebenden Europäer unvorstellbar erscheint, ist hier eine ganz normale Sache: Werben mit gefangenen Delphinen und lecker Walfleisch auf dem Teller! Dieser Flyer würde anderswo auf der Welt als absoluter Anti-Flyer fungieren und keinen Kunden ins Lokal locken. Die Japaner denken sich: lecker, da geh ich hin. Jeder wie er mag – wir haben diese Werbebotschaft nur wegen des für uns grausam erscheinenden Fotos mitgenommen und einen weiten Bogen um das Lokal gemacht…


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Mit Kulleraugen durchs Land der Merkwürdigkeiten
Das Technikland Japan wartet immer wieder mit Überraschungen auf: Wo in Industrieländern Herstellungsverfahren weitesgehend maschinell verlaufen, da gibt es in Japan die z.T. in fummeliger Handarbeit mit Tesafilm beklebten Produktzettel an gekaufter Neuware (irgendwie muss ja das Herr von Millionen arbeitswilligen Menschen beschäftigt werden). Hier werden Produkte liebevoll einzeln verpackt – von Hand versteht sich – und in unprofessionell wirkenden Folien gewickelt. Es scheint kein Wettbewerbsnachteil zu sein, wenn Firmen mit schlecht gemachten, kopierten Handzetteln werben, wo in anderen Ländern nur bunt gedruckte Flyer auf Hochglanzpapier (die es hier auch gibt, allerdings parallel ein erschreckend hoher Anteil an unprofessionell wirkendem Kram) für gute Produkte werben können. Im Laden finden sich immer wieder selbstgebastelte Werbetafeln, die einen mit ihrer rührend eigentümlichen Art und ihrer diletantischen Herstellungsweise zum Schmunzeln bringen. Das soll das Land der Zukunft sein?

Im krassen Gegensatz dazu stehen die blinkenden Werbetafeln, die unendlichen Anzeigenflächen in Bahn, an der Bahnhofsdecke, die beworbenen Hightechprodukte japanischer Firmen, die gelackten japanischen Sympathieträger, die uns die Produkte empfehlen… Bei der Betrachtung der japanischen Werbebotschaften stösst der Betrachter unweigerlich auf junge Japanerinnen mit Kulleraugen. So große Kulleraugen, das Bambi daneben blass aussieht. Lolitas, die die Komplexe des japanischen Patriarchats bedienen – dieser merkwürdigen Gesellschaft, in der die jungen Männer zum großen Teil weiblicher als ihre Freundinnen aussehen, Handtaschen tragen, den Hüftschwung beherrschen, länger beim Friseur für teuer frisiertes Haar sitzen und mehr Haarprodukte als sonst wo in der Welt kaufen…

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Nur in Massen fühlt man sich wohl…
das gilt auch für Werbeplakate. Wenn Massen von Japanern für ein Produkt werben, muss es einfach gut sein. Diese Werbetafeln kann man derzeit in Shibuya bewundern – vor der JR-Bahnstation. Allen voran die Firma Softbank [gesprochen: sofutubanku], die mit ihrem Maskotchen (ein schneeweißer Hund) und einer breit angelegten Werbekampagne auf vielen verschiedenen Werbeformen immer wieder auf sich aufmerksam macht.


Nach dem Motto „viele Japaner können sich nicht irren“ gibt es im Land der Massen eine ganz spezielle Kaufhauskette: Ranking Queen. Hier können die jeweils fünf beliebtesten Produkte einer Sorte, angepriesen in einer jeweils aktuellen Top-5-Liste, ganz beruhigt gekauft werden. Vorteil: die Qual der Wahl bleibt aus, denn das, was am meisten gekauft wurde, muss einfach gut sein! Egal, ob anschließend Millionen Landsleute mit denselben Produkten (überwiegend schönheitsfördernde Produkte, Krimskram, und Pflegebedarfsartikel) herumlaufen!

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Elektro-Horrorladen
Bic Camera ビッカメラ ist eine Ladenkette, die alle elektronischen Bedürfnisse stillt. Vom Staubsauger und Staubsaugerbeuteln (alle schön artig nach unendlich vielen japanischen Spitzenmodellen sortiert), i-Phone, Computerspiel bis hin zur Hochleistungswaage mit intregriertem Fitnesstrainer und Videomodul… schon am Eingang empfängt den Besucher das metallisch schnarrende Sing-Sang der Verkäufer, die im Eingangsbereich die neuesten Angebote herunterleiern. Die Gerräuschkulisse vor und in diesem Läden ist unbeschreiblich – das lässt sich nicht umfassend in Worte ausdrücken. Live erleben ist da schon ein Muss!

Ein Blick auf die Internetseite von Bic Camera spiegelt das bunte Treiben und vielfältige Angebot in diesen Läden wieder.

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Blau liegt voll im Trend
Wie man in den Schaufenstern einer berühmten (und in Japan seeeeehr!!! beliebten) Modekette unschwer erkennen kann, wird in der kommenden Saison die Farbe Blau der Renner. Nachdem wir uns in der Wintersaison von all den lilafarbenen Jacken, Handtaschen, Socken, Mützen etc. haben nerven lassen müssen – besonders schön auch anzusehen bei männlichen Vertretern, mit Täschen, Fellpurzel auf der Mütze, Wurtspressjacke in lila usw. – wird die Trendfarbe in Japan ein strahlendes Royalblau werden. Nun denn…

Der stylige H&M-Shop mitten in Shibuya wurde erst vor einigen Jahren gebaut. Überhaupt ist die schwedische Modekette erst seit 2008 in Japan vertreten – und ständig wachsen neue Filialen aus dem Himmel. Erst im November 2009 eröffnete in Harajuku ein großer H&M-kids-Store.

Das interieur ist sehr trendy: Innen sind alle Wände komplett schwarz gestrichen und mit modernen Illustartionen verziert. Laute Musik dröhnt aus den Boxen und ALLE (alle, von der Perlenketten tragenden älteren Pelztante bis bis hin zu den hippesten Jugendlichen) kommen hierher und verfallen dem Kaufrausch. Während H&M in Deutschland soeben den Status knapp oberhalb dem verramschten C&A-Shops hält, gilt dieser Laden hier in Tokyo als Non-Plus-Ultra.
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Shibuya-Tower 109 – Winterschlussverkauf auf japanisch


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Winterblüten – der Frühlingsbote im Januar
Auch dieses Titelblatt einer Werbepostille zieren die schön anzusehenden Blüten, wie sie in denjapanischen Gärten hier zu sehen sind.

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Japanische Werbung – für irgend ein fettiges Fleisch-Restaurant (man könnte allerdings auch meinen, dass es auch ‚Friseur-Werbung‘ sein könnte..)
hier schauen
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Leute, trinkt mehr Bier.
Bei diesen netten zwei Japanern, die einem von großen Plakaten an den Wänden der Bahnhöfe entgegenlächeln, kann man doch nur zum Biertrinker werden…
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Wieder einmal….

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Die Spannbreite, die zwischen dieser in Blau gehaltenen Werbung mit niedlichen Tierfiguren und der beiden „Manga“-Varianten unten existiert, ist symptomatisch für das Leben in Japan – so wie wir es bisher kennengelernt haben. Von… bis… alles vorhanden – alles sehr extrem. Extrem laut, extrem voll, extrem modern, extrem schäbig, extrem verkommen, extrem freundlich, extrem unhöflich, extrem lecker, extrem uh-besser-nicht, extrem… Es kommt mir immer wieder so vor, als sei die Werbung in Bahn, Bahnhöfen, Hauswänden, diversen kostenlosen Stadtteilzeitschriften, auf ins Haus flatternde Werbezetteln und im Fernsehen ein Querschnitt durch das moderne Japan.

Werbung vor einer Pachinko-Halle


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Anzeige für ein kleines, watteweiches und süßes Hefebrötchen mit Tiergesicht – erst war die Freude groß, dass ich so etwas vom Einkauf mitgebracht habe (war als Schulfrühstück gedacht). Anschließend traute sich keiner diese niedliche Tierchen zu verputzen…
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Von diesem Produkt habe ich sogar schon einmal etwas gekauft, allerdings ohne vorher diese Anzeige gesehen zu haben. Es handelt sich um (in deutschen Supermärkten i.d.R. in großen Mengen vorkommendes) schlichtes Tomatenmark. Dieses ist hier anscheinend etwas ganz besonderes, schwer zu bekommen und nur saisonal (in der Herbst- und Suppenzeit) in den Läden erhältlich. Auf den ersten Blick ist es für unsere Westler-Augen auch nicht als Tomatenmark zu erkennen. Wenn ich nicht den Tipp einer netten Ungarn-Deutschen, die bereits das zweite Mal mit ihrer Familie in Tokyo lebt, erhalten hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dieses Produkt für Tomatenmark zu halten… Es ist abgefüllt in kleinen Plastikschläuchen, die an einem Ende aufgerissen werden müssen und dann mit den Fingern ausgestrichen werden.

Zurück zu der Anzeige: Hätte ich die vorher gesehen, wäre meine Wahl vielleicht anders ausgefallen: Anders als die Japaner finden wir fettiges Hühnerfleisch und schlecht schmeckende japanische Würstchen nicht sehr attraktiv…

Die Sterne sind übrigens ausgestochene Karottenstückchen – sehr beliebt auch als Deko in den Obento-Boxen (Frühstücksdosen, um die hier in Japan sehr viel Aufsehen gemacht wird).
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Hier eine eher vernünftig wirkende Werbung für, wie es scheint, Heizsysteme mit Sonnenenergie und Wärmespeicher oder so ähnlich. Klickt man die angegebene Internetseite an, gelangt man zu „Tokyo Gas“, dem lokalen Energieversorger…
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Solche Werbezettel flattern uns zu Hauf ins Haus. Diese schicken Häschen werben für den Tokyo Clean Service. Sie puzen den Haushalt, kümmern sich um den Müll, kommen, wenn es sein muss, auch mit dem Bagger und sind besonders vorsichtig bei teuren Instrumenten. Soviel können wir aufgrund der Bilder auf der Rückseite herausfinden – mehr aber auch nicht!
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Ausnahmsweise steht einmal angenehm wenig auf diesem Plakat.
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Japanische Werbung besteht recht häufig zum überwiegenden Teil aus der Wegbeschreibung. Diese nimmt sehr viel Platz in Anspruch, da es keine Straßennamen gibt, die Orientierung vor Ort folglich von Bahnhof, MC-Donald und anderen markanten Punkten in der Umgebung abhängt…
Dieses Plakat, gesehen in der „Green Line“ (eine Bahn zwischen Nakayama und Hyoshi, die erst wenige Jahre alt ist), wirbt für eine Pachinko-Halle in Nakayama und wirbt nur mit Headline und Wegbeschreibung! Mehr gibt es wohl nicht zu sagen…
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echte Shibuya-girls, inklusive Schlupfaugen-OP
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Was willst du? >> Wohin guckst du???
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Die blauen Männchen scheinen für eine Handy-Firma zu werben…plakat-1kleinplakat-2klein


16 Kommentare so far
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Halte dir bloss die Augen zu damit du nicht verdorben wirst.

Die Werbung mit dem Wal ist ja wirklich scheußlich – jaja, aber andere Kulturen – andere Sitten. Vielleicht speien die ja aber auch, wenn sie hier bei Block lesen: „Dieses saftige T-Bone-Steak ist aus dem Rücken des herrlichen Herford-Rindes geerntet“. Schöne Beschreibung fürs Abschlachten von Rindern. Ich hoffe es geht euch allen sehr gut🙂

Kommentar von shirtklinik

Es ist glaube ich ein Delphin, zumindest der langen Schnauze nach (den Text kann ich leider nicht lesen und verstehen). Aber den Moralapostel dürfen wir eh nicht raushängen lassen, da ist kein Volk besser als das andere. Es stimmt nur wirklich, dass die japaner ALLES essen, was man aus dem Meer fischen kann… hab’s selber gesehen und auf dem Teller gehabt, irgendwelche Muscheln, dessen Weichteile wie lebende Augen aussahen… das war zuviel des Guten. Abgesehen davon gibt es aber auch viel gutes, leckeres, harmloses hier in den Restaurants…

Kommentar von maikaefer

Augen geht ja schon mal gar nicht🙂 Ich habe gestern einen Bericht bei Galileo gesehen, dort haben sie Schwalbennestersuppe gegessen – Uh. Die Schwalbennester werden impotiert und bestehen aus Vogelspeichel, sollen aber teuer und schmackhaft sein🙂

Kommentar von shirtklinik

…da lob ich mir doch schlichte Sushi mit rohem Fisch, immer noch besser als irgendwelche anderen „gefährlichen“ Substanzen aus der großen weiten Welt ;o)))

Kommentar von maikaefer

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