Maikaefer's Weblog


Yokohama – Motomachi, Chinatown, Hafen, Landmark-Plaza

Minatomirai, Landmarktower, Osanbashi Pier


Blick auf Red Bricks (横浜赤レンガ倉庫, Yokohama Akarenga Sōko) und Minatomirai vom Osanbashi Pier aus






Café BLUE am Hafen, Hafenromantik auf Japanisch



Ōsanbashi Pier, Yokohama

Eine Kombination aus Holzlatten, Hügeln, Gras und vielen Verbotsschildern: das ist der berühmte Ōsanbashi Pier im Hafen Yokohamas. Irgendwie erinnert die Konstruktion ein bisschen an einen Wal, der hilflos am Ufer liegt.
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Chinatown im Dunkeln
Mit dem iPhone aufgenommene „Wackel“-Fotos…




In der an die Chinatown angrenzenden High-Class-Shoppingstreet in Motomachi ist schon ALLES auf Weihnachten eingestellt. Direkt nach der Halloweendekoration wurde sämtlicher Weihnachtskitsch herausgekrammt und jede freie Fläche irgendwie „festlich“ geschmückt.

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Unsere Weihnachtstour starten wir am Ende der Minatomirai-Linie, dem Toyoko MinatoMirai Line Express, und fahren für 440 Yen bis zur Endstation nach Motomachichukagai. Der Ausgang No. 5 führt uns unteriridisch unter der „Metropolitan Expressway K1 Yokohama Route“ hindurch direkt an den Beginn einer prachtvollen und interessanten Einkaufsmeile in Motomachi. Alles ist festlich geschmückt, edle Boutiquen (Zara, Louis Vuitton etc.) haben sich hier niedergelassen aber auch kleine Stöberlädchen und die fast allgegenwärtige Schuhkette ABC ist hier gleich mehrfach vertreten. Schuläden (Hush Puppies, Ecco, Gabor u.a.) sehen wir hier viele – auch mit schicken Schuhmodellen in europäischen Größen! Der Ein- und Ausgang dieser Straße ist mit einem merkwürdigen Stahlgerüst, leicht kitschig, verziert. An der Ampel rechts gehen wir weiter unterhalb einer großen Brückenkonstruktion. Mehrere Fahrspuren und auch die Bahn kreuzen hier ein kleines Gewässer.

In einer kleinen Seitenstraße auf der rechten Seite befindet sich ein Restaurant, dass die typisch japanischen Stofffetzen vor dem Eingang (die normalerweise die Art des jeweils servierten Essens beschreiben wie z.B. blaues Tuch und weisse Schrift für Fisch, weisses Tuch und schwarze Schrift für Rahmen oder Schweinefleisch (abhängig vom verwendeten Kanji), rotes Tuch mit schwarzer Schrift für Pork / Schweinefleisch, rotes Tuch und weisse Schrift für Saufbude etc.) mit einem Nilpferdkopf in der Suppenschüssel bedruckt hat. Wir bleiben stehen und rätseln, ob hier Nilpferdsuppe serviert wird oder mal wieder die Vorliebe der Japaner, alles mit Tieren zu bewerben, mit ihnen durchgegangen ist. Da zu Hause ein festliches Weihnachtsmenue auf uns wartet, werden wir die „Nipferdsuppe“ nicht testen.

Einige Hundert Meter entlang der großen Straße gehen wir weiter. Vor dem Yokohama-Stadion führt rechts eine Straße in das China-Viertel Yokohamas. Der prachtvolle blau-gold-grün-schimmernde Bogen über der Straße verkündet, dass hier die Chinatown beginnt. Die Chinatown sieht ansprechend aus und hebt sich von anderen positiv ab. Natürlich gibt es hier auch Ramschläden, aber auch sehr viele vielversprechende Restaurants, die mit großen Plakaten am Eingang mit den Konterfeis ihrer mit vielen Preisen ausgezeichneten Chefköche werben.

In Nihondori kreuzen wir die Straße 133 und sehen schon die Schiffe im Yokohama-Port. In der Parkanlage mit Springbrunnen blühen die Stiefmütterchen und andere kleine Blümchen (es ist Ende Dezember!) und die Sonne scheint auf das blinkende Wasser. Einige große Schiffe haben im Hafen angelegt. Ein knapp halbstündiger Spaziergang entlang der Pier, mit Blick auf das Riesenrad und den Landmark-Tower führt uns zu den alten Dockanlagen. Die roten Backsteingebäude sind heute eine Ladenpassage mit unendlich vielen lecker duftenden Restaurants und Cafés. Momentan gibt es hier sehr viel Weihnachtskrimskrams zu kaufen aber auch alternativ aussehende Taschen, Mützen, Strickwaren etc.

Die Straße weiter stoßen wir auf eine sehr merkwürdige blaue Fußgängerüberquerung. Wie ein übergroß dimensioniertes O (siehe Google maps) führt dieser Fußweg über die Straße direkt auf eine große Ladenpassage zu. Die Achterbahnen lassen wir links von uns liegen und biegen nach der Brücke die nächste Straße links mit Blick auf den Landmark-Tower ab. Im Foyerbereich des Pan Pacific Yokohama Bay-Hotels strahlen weisse Bäumchen im weihnachtlichen Lichterglanz. Zuerst kommt die Ladenpassage im Queenstower, dann sehen wir schon die riesige beleuchtet Gitarre des Hard Rock Cafés Yokohama und hier beginnt der Landmark-Plaza. Wieder einmal führt uns der Weg zu unserem neuen Lieblingseislanden COLD STONE. Auch heute singen die Mitarbeiter (es stehen heute ca. 10 davon im Laden herum, japansiche Arbeitsweise – die eine musste dreimal auf ihren Zettel nachschauen, um unser Eis auch richtig zu bearbeiten…). Da wir diesmal auf dem Rückweg nicht umstegen wollen, suchen wir den Bahnhof Minatomirai – hier fährt unser Zug durch bis nach Denenchofu. Ohne einen Straßenplan dabei zu haben finden wir uns dennoch leicht zurecht. Im Landmark-Plaza weisen weisse Schilder zu dem wichtigsten Stellen, eben auch zu den von uns gesuchten Bahnhof. Dieser liegt nur wenige Fußgehminuten entfernt und ist sehr großzügig, schick und sauber. Insgesamt gefällt uns Yokohama sehr, der heutige Ausflug war ein nettes Bummeln durch die Gegend, zur Nachahmung sehr empfohlen.

















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