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Kobanbox in Denenchofu-Tamagawa

In solchen Koban-Boxen wie auf dem Bild oben (direkt am Zebrastreifen, die kleine grüne Kiste im grauen Haus- mal etwas größer, meistens aber wirklich kleine Kisten) steht immer ein wichtig dreinschauender Uniformierter mit langem Holzstock. Auch 2-3 Koban-Fahrräder (weiße Räder mit einem eckigen weißen Kasten auf dem Gepäckträger und mit einem Blink-Rotlicht an der Seite) sowie ein Koban-Moped kann man hier fast immer sehen. Obgleich die Koban-Polizisten strng und mitunter angsteinflössend wirken, kann man sie ruhig nach dem Weg fragen, sagt hier Bescheid, wenn man längere Zeit verreist und das Haus unbewacht ist – dann kommen die netten Herren mehrmals täglich vorbeigefahren und schauen von außen nach dem rechten -, meldet die Fahrräder an, damit sie im Falle eines Diebstahls (in Japan ja eher unwahrscheinlich ;o) auch wiedergefunden werden können. Die Kobanbox-Polizisten können aber auch ziemlich ungemütlich werden und teure Strafzettel verteilen, wenn die Autofahrer die Stopstreifen vor dem Zebrastreifen am Rondel in Denenchofu / Bahnhof übersehen. Nach unseren Schätzungen fährt aber jeder 9. von 10 Japanern ‘regelwidrich’ und hält sich (jedenfalls nicht für uns erkennbar) an die Vorschriften.
Neben den Kobanbox-Polizisten… [read more]
Gespeichert unter: Japan - wir kommen... | Schlagworte: hunde, hundekauf, hundeshop, japan, plastikbox, shop, welpen
Hunde kaufen die Japaner im Baumarkt, im Gartenfachmarkt, im Supermarkt oder eben in solch kleinen, zumeist schäbig aussehenden Tierlädchen. Hier gibt es dann auch Futter, Deckchen und Jäckchen, teure Bronzefiguren (groß und stehend für den Vorgarten, kleiner und auch teuer zum Hinhängen an die Wand…). Die armen kleinen Viecher, die allesamt deutlich jüngerals 8 Wochen alt aussehen und somit eigentlich noch im Kreise der Geschwister und der Mutter sozialisiert werden sollten, hausen in Plasitkboxen, oft nur eine kleine Decke dabei, die Beine krumm und deformiert, da sie aufgrund des Plastikuntergrundes nicht recht aufstehen können – einfach erbärmlich. Aus lauter Mitleid möchte man deshalb schon den ganzen Laden leerkaufen… Die Japaner finden nichts dabei und so werden wir wohl nichts an dieser scheusslichen Praxis ändern können.

Wer sich keinen Hund… [read more]
Gespeichert unter: Japan - wir kommen... | Schlagworte: 100-yen-shop, japan, plastik, regenschirm, regenzeit, tokyo, umbrella
Der Regenschirm, dein bester Freund – zumindest an fiesen Regentagen… im 100-Yen-Shop in der durchsichtigen Billigvariante erhältlich und (fast) immer dabei… Dieser praktischer Regenschirmständer steht im Eingangsbereich der Deutschen Schule DSTY…

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Am Mittwoch, den 17.11. trafen sich wir uns in Nakayama bei Noriko Fukuyama zum Gyoa-Braten. Wir – vier Frauen von „Am Brunnen“ – fuhren mit einem Privatauto vom Bahnhof Nakyama zu Noriko-san’s Haus. In ihrer Küche warteten schon ein Pilzallerlei in der Pfanne – herrlich duftend – auf uns.
Die Zutaten für die Gyoza sind folgende:
1/8 Chinakohl, sehr fein geschnitten
400g Schweinehack
1 Stange Lauch
1 Bund Nira (im deutschen als „Knolauch“ bekannt)
Austernsoße
Sesamöl
Salz
4 Pkg. Teigoblaten speziell für Gyoza (zu je 25 Stück à Pkg.)
Zuerst wurden die Zutaten (Chinakohl, Nira und Lauch) auf japanische Art und Weise sehr fein geschnitten. Bewundernswert, muss ich an dieser Stelle anmerken, wie in der japanischen Küche alle Zutaten zu feinsten Streifen geschnitten werden. So wurd uns deutlich, dass wir in Deutschland eher große Stücke schneiden und auch den Lauch eher in Ringe zerschneiden, als die (für uns aufwendigere Art) der allerfeinsten Streifen zu wählen. Vor der Schneidekunst der japanischen Küche ziehe ich den Hut!
Noriko-san erzählte, dass alternativ zum Chinakohl auch Weisskohl, ebenfalls sehr fein geschnitten, in den Gyoza verwendet werden kann. Die Chinakohl-Variante würde aber milder schmecken und in ihrer Familie bevorzugt gegessen werden. Nach der Schneideprozedur wurden die Zutaten in einer Schüssel zusammen mit dem Hackfleisch gründlich vermengt. Am Besten von Hand. Anschließend nahm jede von uns eine Gyoza-Teigoblate, etwas von der rohen Hackmischung mit einem kleinen Messer abgestochen und befeuchtete den Teigrohling am Rande mit einem in kaltem Wasser getauchten Finger. Auf kunstvolle Weise sollen dabei die Ränder übereinandergeschlagen werden und dabei einseitig gefaltet, so dass eine Art „Teigtasche“ entsteht. Knapp Hundert Stück Gyoza fertigten wir auf diese Weise.
In eine kalte und mit Öl gefüllte Pfanne legte Noriko-san die Gyoza-Stücke dicht an dicht und erhitzte die Pfanne anschließend. Sobald das Fett brutztelte und zischte sollte ein Becher Wasser hinzugefügt werden. Mit dem Deckel wird die Pfanne verschlossen und die Gyoza brieten bei mittlerer Hitze goldbraun (ca. 10-15 Minuten). Serviert wurde dazu Reis mit den Pilzen, ein Salat aus geriebenem Rettich und getrocknetem und gehobelten Bonito. Als Dip gab es ein Shoyu-Essig-Limone-Gemisch, dass mit einer mild-säuerlichem Geschmack sehr gut zu den Gyoza-Stückchen harmoniert. Wer mag kann auch eine scharfe Chilisoße nehmen. Die Gyoza-Stücke füllte Noriko-san mit Schwung von der Pfanne auf einen Teller um (in einem Stück, da sie in der Pfanne zu einem großen Ganzen zusammenbrieten). Jeder ‘zupfte’ sich mit seinen Stäbchen ein Gyoza heraus, tunkt es in den Dip. Es schmeckte herrlich, wir hatten sehr viel Spaß und haben viel gelacht. So viel, dass ich leider vergessen habe rechtzeitig ein Foto zu erstellen. Deswegen hier nur eines von den Resten unseres Menues.

Vielen Dank lieb „Am Brunnen“-Frauen für euer Engagement mit uns. Es war ein paar sehr nette Stunden.
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Wieder einmal Bilder vom Tamagawa-dai, dem Park auf dem Hügel vor dem Fluss. Dieser Park ist, wie viele, die wir bisher gesehen haben, nicht gerade als schön zu bezeichnen. Zumindest nicht im vergleich mit Parks, die wir uns bisher in verschiedenen Ländern angeschaut haben. Dieser Park sieht trostlos, grau und ungepflegt aus. Da helfen auch die vielen Parkfeger… [read more]
Gespeichert unter: Japan - wir kommen... | Schlagworte: Denenchofu, foto, hund, japan, lichterkette, tokyo, weihnachten, weihnachtsschmuck
Eine besonders „schöne“ Variante von Weihnachtsschmuck – gesehen abends beim Spaziergang mit dem Hund durch die Straßen von Denenchofu. Die Lichterkette blinkt abwechselnd auf, dass kann ich leider mit dem Fotoapparat nicht gebührend festhalten…

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Wer mehr sehen möchte von der Sorte „Die spinnen, die Japaner“ findet unter den nachfolgenden Links besondere Schmankerl…
Kinder-Schrei-Sumo – nun jah, dass muss man gesehen haben… [ZDF-Mediathek / Auslandsjournal
hier der Link zu "Die drei von der japanischen Tankstelle" [ZDF-Mediathek / Auslandsjournal]
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Shops für Hundekleidung gibt es hier viele – exklusiv, teuer, abgedreht, kitschig, einfach schrecklich. Zum Glück für Rasmus sind nur wenige bis gar keine Klamotten in seiner Größe dabei…
Wie wäre es in diesem Jahr mit einem Weihnachtskostum für den Hund? Schade, auch dieses ist leider (!!!!) zu klein für unseren Hund.

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…ein Abend mit netten Gästen…
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